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Abstimmungserfolg Harmos

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Ein pragmatischer Entscheid für Harmos

Grüne sind über Abstimmungsresultat erfreut

Die Bernerinnen und Berner haben einen knappen aber erfreulichen Entscheid zu einer harmonisierten Volksschule getroffen. Sie sagen damit Ja zum eingeschlagenen Kurs, mit welchem die wichtigsten Eckwerte der Volksschule vereinheitlicht werden. Befürchtungen bezüglich der Bildungsstandards müssen in der Umsetzung von Harmos mitberücksichtigt werden.

Die Grünen Kanton Bern sind erfreut über das Ja zu Harmos. Damit sagt die Mehrheit der Stimmbevölkerung ja zu einer qualitativ hoch stehenden Volksschule und ermöglicht, dass in Zukunft alle Kinder im Kanton Bern zwei Jahre in den Kindergarten dürfen. Neben der politisch sehr breiten Abstützung von Harmos war zweifelsohne auch das grosse und glaubwürdige Engagement von Erziehungsdirektor Bernhard Pulver ausschlaggebend für den erfreulichen Abstimmungsausgang.

Die Grünen sind erleichtert, dass die Bevölkerungsmehrheit der emotionalen Hetzkampagne der Harmos-Gegner nicht gefolgt ist. Die Bedenken gegenüber Bildungsstandards müssen aber ernst genommen werden. Es geht nun darum, dass die Standards so definiert werden, dass sie die Schul- und Bildungsqualität sichern – und nicht die Kinder von Anbeginn weg in ein enges Leistungskorsett stecken. Um dies zu gewährleisten ist es von Vorteil, dass der Kanton Bern nun im Harmos-Konkordat mitmacht und sich so aktiv an der Ausarbeitung der Bildungsstandards und der Lehrpläne einbringen kann.

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